für Damen
Ein Damen-Trekkingrad wird teilweise auch als Unisex-Trekkingrad bezeichnet. Technisch unterscheidet sich dieses Rad nur wenig von den Herren-Trekkingrädern. Ebenso wie bei anderen Fahrradtypen ist der wesentliche Unterschied in der tiefersitzenden Fahrradstange zu finden.
Beim Kauf eines Damen-Trekkingrads sind die gleichen Kriterien zu berücksichtigen wie beim Kauf jedes anderen Modells. Neben der Kaufberatung durch Fachhändler sowie durch spezielle Foren im Internet kann der Kaufinteressent auch auf Testberichte zurückgreifen.
Im Jahr 2009 hat die Stiftung Warentest 15 Trekkingräder mit einem Verkaufspreis zwischen 900 und 1270 Euro getestet. Von den getesteten Rädern schnitten 3 mit gut, 6 mit befriedigend, 5 mit ausreichend und ein Rad mit mangelhaft ab. Gerade im Langzeittest brachen Lenker und Gabeln, teilweise rissen Rahmen.
Das Qualitätsurteil gut mit einer Note von 1,8 erhielten die Trekkingräder Kalkhoff Image, KTM Live Tour und Staiger Ohio.
Das zuletzt genannte Modell wird auch als Damen-Trekkingrad angeboten. Es kostet circa 1.000 Euro und hat einen Aluminium-Rahmen. Die eingebaute Technik stammt von Shimano Deore, beispielsweise die 27-Gänge-Schaltung aber auch der 9-fache Zahnkranz. Die Pedale sind rutschsicher und besitzen Reflektoren, außerdem hat das Rad beispielsweise einen Halogenscheinwerfer mit einem Sensor sowie Standlicht. Das 14,2 kg schwere Fahrrad besitzt zusätzlich einen System-Gepäckträger mit Spannfeder. So können auf längeren Touren bis zu 25 kg Gepäck transportiert werden. Für dieses in der Stiftung Warentest untersuchte Damen-Trekkingrad kann eine Kaufempfehlung ausgesprochen werden.
Im Test wurde festgestellt, dass nur wenige Fahrräder in diesem Preissegment den Ansprüchen genügen. Die Einschätzung, dass ein teureres Modell automatisch besser ist, wurde widerlegt. Ein genauer Vergleich ist notwendig.
Aufgrund der vielfältigen Einsetzbarkeit auf Touren aber auch in der Stadt ist das Trekkingrad eine gute Alternative. Interessenten sollten beim Kauf wenn möglich auf Testergebnisse zurückgreifen. Zwar kann und sollte jeder Kunde durch eine Probefahrt die Fahreigenschaften eines Rades testen, Rückschlüsse auf Langlebigkeit wie im Langzeittest sind aber nicht möglich.

